amaryllis belladonna
die gattung amaryllis beinhaltet die zwei arten a. belladonna und a. paradisicola. beide sind in südafrika beheimatet und als belladonnalilien bekannt. bei den im handel als amaryllis vertriebenen pflanzen, handelt es sich um arten und kulturformen aus der gattung hippeastrum (südamerika). diesen namen tragen sie, weil sie früher mal der gattung amaryllis zugeordnet waren.
amaryllis belladonna
im gegensatz zu den hippeastrum-arten, erscheinen bei amaryllis belladonna zuerst die blätter und dann die blüten. sie bevorzugt einen sonnigen und hellen standort. das substrat sollte gut durchlässig sein. ich verwende eine mischung aus blumenerde und seramis im verhältnis 1:1. es kann aber auch handelsübliche kakteenerde zum einsatz kommen.
gegossen werden kann amaryllis belladonna während der wachstumszeit, also wenn sie blätter oder blüten ausbildet, durchdringend. sie erhält dann soviel wasser, bis das substrat nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer/übertopf ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zum verfaulen der zwiebeln führen. vor der nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen.
gedüngt werden die pflanzen bei mir nur, wenn sie sich im wachstum befinden. dann verabreiche ich monatlich grünpflanzendünger in der halben konzentration. frisch eingepflanzte zwiebeln benötigen die ersten sechs bis acht wochen keinen dünger.
was die pflanztiefe angeht, so verfahre ich bei amaryllis belladonna wie bei meinen hippeastren: die zwiebel ragt zu ca. einem drittel aus der erde. dann kann man auch gefahrlos von oben gießen.



